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Dan Caine: Trumps Top-General glaubt nicht an Militär-Sieg über Iran

Dan Caine: Trumps Top-General glaubt nicht an Militär-Sieg über Iran
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Washington – Ausgerechnet Donald Trumps ranghöchster Militärberater soll inzwischen Zweifel daran haben, dass der Krieg gegen den Iran allein mit Bomben zu gewinnen ist. General Dan Caine (57), Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, sucht laut CNN hinter den Kulissen nach einem Ausstiegsplan.

Caine soll gegenüber mehreren hochrangigen Beratern Trumps deutlich gemacht haben, dass eine weitere militärische Eskalation nach hinten losgehen könnte. Dazu gehören demnach CIA-Chef John Ratcliffe (60), Außenminister Marco Rubio (55) und Vizepräsident JD Vance (42). Eine mit den Gesprächen vertraute Person sagte CNN über Caines Haltung: „Caine sucht nach einem Ausweg.“

Trump setzt bislang vor allem auf massive Luftangriffe. Bodentruppen in den Iran will der Präsident offenbar vermeiden. Seine Hoffnung: Der militärische Druck soll Teheran zu einem Deal nach seinen Vorstellungen zwingen. Aber: Caine und andere Regierungsvertreter glauben laut Bericht inzwischen nicht mehr daran. Bei einem Treffen im Weißen Haus Ende Juli soll Caine Trump vor den Risiken einer weiteren Eskalation gewarnt haben. Gleichzeitig habe er dem Präsidenten versichert, dass das US-Militär Iran bei einem entsprechenden Befehl massiv treffen könne. Laut einer Quelle sagte er: „Wir könnten sie vollkommen zerquetschen.“

Offenbar keine offene Konfrontation

Der General versucht offenbar, Trump nicht offen zu konfrontieren. Ein Insider sagte CNN bereits zuvor über Caines Auftreten gegenüber dem Präsidenten: „Er hält sich gegenüber Trump definitiv zurück.“ Dabei hatte Caine schon öffentlich vor den Grenzen der US-Luftwaffe gewarnt. Bei einer Anhörung Ende Juli sagte er: „Luftmacht hat ihre Grenzen.“

Ein weiterer Grund für Caines Bedenken dürften die schwindenden US-Waffenbestände sein: Die Vorräte wichtiger Munition seien inzwischen „gefährlich niedrig“. Caine soll Trump bei mindestens zwei Treffen darauf hingewiesen haben. Eine weitere Eskalation würde die Bestände zusätzlich belasten – und könnte damit auch die Unterstützung für Israel und die Ukraine erschweren.

Was sagt das Weiße Haus dazu? Ein Sprecher des Weißen Hauses lobte Caine schlicht als „unglaubliche Bereicherung“ für Trumps Sicherheitsteam. Die US-Militäroperationen gegen den Iran seien ein „überwältigender Erfolg“.

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