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Diese neuen Regeln gelten in der Bundesliga

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Auf geht’s in die Zweitliga-Saison 2026/27 mit der Freitags-Partie (20.30 Uhr/live SAT 1 und Sky) zwischen VfL Bochum und Hertha BSC. Am Samstag (20.30 Uhr/live RTL und Sky) wartet ein weiterer Knaller mit dem Spiel zwischen Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg und 1. FC Kaiserslautern auf die Fans. Die müssen sich wie die Profis mit einigen Regeländerungen zur neuen Saison in den deutschen Top-Ligen befassen.

Diese neuen Regeln gelten in der Bundesliga

Hand-vor-Mund-Geste: Spektakulär war bei der WM, dass mit Miguel Almirón (Paraguay) und Piero Hincapié (Ecuador) zwei Spieler eine Rote Karte wegen der verbotenen Hand-vor-Mund-Geste erhielten. Die Regeländerung soll verhindern, dass Spieler diskriminierende, rassistische oder grob beleidigende Worte austauschen, ohne dass die Lippen von den Kameras oder dem Schiedsrichter gelesen werden können. Rot gibt es in der Bundesliga und 2. Liga dafür zwar nicht, aber eine Gelbe Karte.

Zeitspiel: Die bereits geltende Acht-Sekunden-Regel bei Torhüter-Abschlägen oder Abwürfen wird erweitert. Sie gilt auch bei Abstößen und Einwürfen. Die letzten fünf Sekunden werden vom Schiedsrichter mit den Fingern heruntergezählt. Dauert es bei Abstößen zu lange, erhält das gegnerische Team, wie jetzt bereits bei Abschlägen und Abwürfen, einen Eckball. Bei Einwurf-Verstößen darf der Gegner einwerfen.

Zeitbegrenzung bei Auswechslungen: Ausgewechselte Spieler haben nur zehn Sekunden Zeit, das Spielfeld zu verlassen. Halten sie sich nicht daran, darf der eingewechselte Spieler erst mindestens eine Minute nach einer weiteren Spielunterbrechung aufs Feld. Das kann aber auch mal mehrere Minuten dauern.

Behandlungen von verletzten Spielern: Diese müssen weiterhin möglichst außerhalb des Feldes stattfinden. Nach einer Behandlung muss der betroffene Spieler unabhängig von der Dauer seiner Behandlung mindestens eine Minute pausieren, ehe er wieder mitwirken darf.

Video-Schiri: Die Kompetenzen werden erweitert. Der VAR darf künftig eingreifen, wenn die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte klar und offensichtlich falsch war. Und: Der VAR darf auch eingreifen, wenn ein Spieler der falschen Mannschaft versehentlich mit Gelb oder einem Platzverweis sanktioniert wurde. Aber: Bei der WM konnte der VAR eindeutig falsche Eckballentscheidungen korrigieren, solange dies ohne Unterbrechung der Partie geschah. Diese Regel übernehmen die deutschen Profiligen jedoch nicht.

Vorteils-Auslegung: Wenn im Anschluss an eine Vorteils-Auslegung nach Vereitelung einer deutlichen Torchance ein Treffer fällt, hat dies keine Verwarnung mehr zur Folge. Zudem dürfen Schiedsrichter künftig auch dann Vorteil laufen lassen, wenn die Spielfortsetzung nicht korrekt ist, weil etwa ein Einwurf an der falschen Stelle ausgeführt wird oder der Ball bei der Ausführung nicht vollständig ruht.

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