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Donald Trump: Internet rätselt wegen seiner Frisur

Donald Trump: Internet rätselt wegen seiner Frisur
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Washington – Eigentlich gäbe es wichtigere Themen auf der Welt. Trotzdem schaffen es Donald Trumps Haare wieder einmal in die Schlagzeilen – und bringen das Internet zum Glühen. Auslöser war ein Auftritt des US-Präsidenten im Red Rock Casino in Las Vegas. Die „First Frisur“ wirkte plötzlich heller, dichter und deutlich voluminöser als sonst. Prompt wurde wild spekuliert, ob Trump womöglich ein Toupet oder eine Perücke trage.

Das Weiße Haus lieferte eine fast enttäuschend einfache Erklärung: die Beleuchtung. „Licht ist alles“, sagte Sprecherin Karoline Leavitt (28) dem „Wall Street Journal“. Die LED-Strahler im Casino hätten Trumps Haarpracht besonders vorteilhaft wirken lassen.

Trumps Haare sind seit Jahrzehnten ein Dauerthema

Der Präsident selbst ist sichtlich stolz auf seinen meist blondgefärbten Schopf. Einmal bezeichnete er seine Frisur als „Kunstwerk“ und fügte selbstbewusst hinzu: „Die Haare sind perfekt.“ 2011 erklärte Trump sogar seine Routine: Waschen mit „Head & Shoulders“, anschließend rund eine Stunde an der Luft trocknen lassen und danach sorgfältig nach vorne und hinten kämmen.

Belegt ist auch, dass Trump früher Medikamente gegen erblich bedingten Haarausfall einnahm. Sein langjähriger Arzt Harold Bornstein erklärte 2017, Trump nehme eine geringe Dosis Finasterid. In aktuellen Arztberichten wird das Mittel jedoch nicht mehr erwähnt. Ob der Präsident es heute noch verwendet, ist unklar.

Spötter: „Vier Frisuren in einer Woche?“

In den sozialen Netzwerken überschlugen sich derweil die Kommentare. „Entweder ist Trump ein Chinchilla auf dem Kopf gelandet – oder er testet gerade ein Toupet und will sehen, ob es jemand bemerkt“, schrieb ein Nutzer auf X. Gemeint ist das flauschige Nagetier aus Südamerika. Es hagelte dazu KI-Memes mit extremen Haarschopf-Varianten.

Neben Perücken wurden auch Haarverlängerungen und neue Wundermittel ins Spiel gebracht. Beobachter bemerkten zudem, dass Trump innerhalb weniger Tage mit mehreren unterschiedlich wirkenden Frisuren und Farbtönen auftrat. Im Weißen Haus soll die haarige Debatte jedoch eher für Gelächter sorgen.

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