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Hubert Aiwanger ist tot: Parteifreunde klopfen in Sorge an seiner Tür

Hubert Aiwanger ist tot: Parteifreunde klopfen in Sorge an seiner Tür
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Berlin – Hubert Aiwanger wurde am Mittwochabend tot in einem Zimmer im Hotel „Neuer Fritz“ in Berlin gefunden. Der Vizeministerpräsident von Bayern hatte am Mittwoch kurzfristig Termine abgesagt, weil er sich unwohl fühlte. Wenig später war klar: Der Chef der Freien Wähler ist tot.

Bayerns Staatsminister für Digitalisierung, Dr. Fabian Mehring, war ebenfalls in Berlin. Deshalb wollte er sich mit Aiwanger zum Essen treffen, schreibt er auf LinkedIn. „Als ich stattdessen gebeten wurde, am Nachmittag krankheitsbedingt für ihn einzuspringen, wünschte ich ihm eine gute Besserung und ging quasi von einem Schnupfen aus.“

Wenige Stunden später wurde Bayerns Vizeministerpräsident tot aufgefunden. Er lag in seinem Hotelzimmer im dritten Stock des Hotels an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte. Mehring weiter: „Jetzt im Hotel zu sitzen und verstehen zu müssen, dass Hubert gestorben ist, fühlt sich komplett surreal an. Ich bin fassungslos und traurig, versuche zu funktionieren und wünsche seiner Familie von Herzen Beileid und viel Kraft.“

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Nach BILD-Informationen hatte Aiwanger keine äußerlichen Verletzungen. Bisher deutet offenbar nichts auf ein Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Todesursache zu klären. Auch ein Pfarrer und ein Notfallseelsorger waren vor Ort.

Familie erfuhr von der Polizei von Aiwangers Tod

Die Polizei informierte Aiwangers Familie über seinen Tod. Er war nicht verheiratet, lebte aber mit Tanja Schweiger (48, Freie Wähler), der Landrätin des Landkreises Regensburg, zusammen. Sie haben zwei gemeinsame Söhne.

Aiwanger wurde am 26. Januar 1971 in Ergoldsbach (Niederbayern) geboren. Er wuchs auf einem Bauernhof auf und absolvierte ein Agrarstudium an der FH Weihenstephan. Seine politische Karriere startete früh: Seit dem Jahr 2006 war er Landesvorsitzender der Freien Wähler Bayern.

2010 übernahm er zusätzlich den Bundesvorsitz seiner Partei. 2008 zog er erstmals als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag ein. Seit 2018 gehörte er der Regierung des Freistaats an.

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