Politik

Kommt der Zivildienst zurück? „So ein Einsatz stärkt den Zusammenhalt“

Kommt der Zivildienst zurück? „So ein Einsatz stärkt den Zusammenhalt“
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Für junge Männer könnte bald ein Pflichtdienst anstehen. Findet die Bundeswehr nicht genug Rekruten, kann der Bundestag die Bedarfswehrpflicht beschließen. Dann käme auch der Zivildienst zurück. In einer aktuellen BILD-Debatte diskutieren User, ob ein solcher Einsatz die Gesellschaft zusammenbringt oder eine Pflicht nur für Männer ungerecht wäre.

„So ein Einsatz stärkt den Zusammenhalt“, schreibt BILD-User Karsten Kahl. Auch andere sehen im Zivildienst eine Chance für Gemeinschaft und soziale Einrichtungen. Lesen Sie alles zu den Hintergründen und wie die BILD-User darüber denken.

Darum geht es in der Zivildienst-Debatte

Findet die Bundeswehr nicht genug Nachwuchs, kann der Bundestag eine Bedarfswehrpflicht beschließen. Dann würde auch ein Ersatzdienst für Verweigerer zurückkehren. Betroffen wären Männer, die ihr 18. Lebensjahr vollenden. Frauen sind laut Grundgesetz ausgenommen.

Das Familienministerium bereitet einen modernen Zivildienst vor. 22 von 23 befragten Verbänden signalisierten Bereitschaft. Viele wären Anfang 2027 startklar. Offen sind noch Finanzierung und Vergütung.

So denken die BILD-Leser darüber

Aktuell entwickelt sich die Abstimmung deutlich in Richtung „Ja, der Zivildienst sollte zurückkommen“. Das Ergebnis kann sich im weiteren Verlauf noch verändern. Ein besonders beliebter Kommentar kommt von Debatten-User Karsten Kahl:

So ein Einsatz bringt Menschen aus allen sozialen Schichten zusammen und stärkt einfach den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Andere User empfinden ähnlich: Peter Klingels erinnert daran, dass der frühere Zivildienst zum Verständnis zwischen den Generationen und zur Hilfsbereitschaft beigetragen habe. Florian Jörg findet, der Dienst hätte „gar nicht abgeschafft werden sollen“.

Mehrere BILD-User schildern den Zivildienst als wertvolle persönliche Erfahrung. Markus Funke nennt ihn „ein wertvolles Jahr“. Daniel Springer schreibt, viele junge Menschen hätten dabei Verantwortung übernommen, soziale Kompetenzen entwickelt und neue Berufsfelder kennengelernt. Rainer Nolte nennt Wehr- und Zivildienst sogar den „Kitt der Gesellschaft“. Zugleich fordern viele Befürworter, ein neuer Pflichtdienst müsse für alle Geschlechter gelten.

Kritiker bezweifeln dagegen, dass die Rückkehr gerecht umgesetzt werden könnte. Felix Schmidt fragt: „Was ist mit Gleichbehandlung und Gleichberechtigung?“ Simon Oesterreich hält eine Dienstpflicht, die nicht für beide Geschlechter gilt, für nicht vermittelbar.

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt!

Stärkt ein Zivildienst den Zusammenhalt und entlastet er soziale Einrichtungen? Oder wäre eine Pflicht nur für junge Männer unfair und nicht mehr zeitgemäß?

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