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Konkurrenz für Tropical Islands: Centers Parcs plant 300-Mio-Investition

Konkurrenz für Tropical Islands: Centers Parcs plant 300-Mio-Investition
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Cottbus (Brandenburg) – Tagtäglich treffen Hiobsbotschaften und Arbeitsplatzabbau das Land, da macht eine Meldung eines französischen Urlaubs-Konzerns Hoffnung. Die Pariser „Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs“ will in Deutschland rund 300 Millionen Euro investieren. Im Osten des Landes soll an künstlichen Seen ein Urlaubsparadies mit 700 Ferienwohnungen entstehen.

„Nach intensiver Suche, ersten orientierenden Gesprächen und der Sicherung eines geeigneten Grundstücks freuen wir uns, heute bekanntzugeben, dass wir die Entwicklung eines möglichen Ferienparks im Lausitzer Seenland näher prüfen werden“, sagt Frank Daemen, Managing Director Center Parcs Germany.

Millionen-Investition an Tagebau-Restlöchern

Er plant in Brandenburg einen gigantischen Ferienpark an zwei gefluteten Tagebaulöchern – zwischen dem Sedlitzer See (13,3 km2, 27 m tief) und Partwitzer See (11 km2, 41 m tief). Liegt nahe der Autobahn 13 zwischen Dresden und Berlin. Bereits heute ist das Lausitzer Seenland mit seinen Sandstränden und dem großen Radwegnetz beliebt.

In den früheren Braunkohletagebauen „Grube Ilse-Ost“ (Abbauende 1980) und Skado (Ende 1977) wurden allein zu DDR-Zeiten hunderte Millionen Tonnen Kohle gefördert. Ab 2004 begann hier die Flutung der Restlöcher, die 2025 abgeschlossen war. Landrat Alexander Erbert (47, CDU) vom Kreis Oberspreewald-Lausitz: „Das ganzjährige touristische Angebot kann die Tourismussaison verlängern, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die regionale Wertschöpfung stärken und neue Impulse für die touristischen Anbieter vor Ort setzen.“

So soll der Mega-Ferienpark einmal aussehen

Der Urlaubs-Konzern hat bislang 30 Standorte in Europa. In der Lausitz ist u.a. die Wasserwelt Aqua Mundo, ein Market Dome mit Restaurants, Bars und Cafés sowie Innen- und Außenspielplätzen geplant. Die Investoren verweisen auf eine Studie, nach der jedes einzelne Ferienhaus 20.000 Euro an Steuereinnahmen bringen würde, und für zwei Ferienhäuser mindestens eine Vollzeitstelle entstünde. Von Dresden aus wäre der neue Ferienpark in nur einer Stunde mit dem Auto erreichbar.

Wann man seine Reise in den Ferienpark (rund 90 Hektar groß) eröffnen soll, ist noch unklar. Der Konzern schreibt: „Die konkrete Ausgestaltung des Projekts wird im Rahmen der nun beginnenden Untersuchungen weiterentwickelt und hängt von den Ergebnissen der laufenden Studien und Prüfverfahren ab.“ Das verschafft der künftigen Konkurrenz in Brandenburg – dem Tropical Islands – noch etwas Luft, um auf die Mega-Investition zu reagieren.

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