Pop-Star Ariana Grande steigt inmitten von Spekulationen über ihre Gesundheit aus einem Musical-Projekt in London aus. Die Produzenten des Musicals „Sunday in the Park with George“ bestätigten am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X, dass die US-Sängerin und Schauspielerin nicht wie geplant an dem für Sommer 2027 geplanten Projekt am Barbican-Theater im Londoner West End teilnehmen wird.
Grandes Management erklärt, die 33-Jährige wolle nach dem Ende ihrer „Eternal Sunshine“-Tournee am 1. September eine „wohlverdiente Pause“ von öffentlichen Auftritten einlegen.
Gegenüber dem Magazin „People“ erklärte das Management, Grande wolle aus der „Sichtbarkeit“ zurücktreten. Die Sängerin habe wegen ihrer zahlreichen öffentlichen Auftritte unter dem stetigen „prüfenden Blick“ der Öffentlichkeit gestanden.
Grande hätte zusammen mit ihrem „Wicked“-Filmpartner Jonathan Bailey für Stephen Sondheims Musical „Sunday in the Park with George“ auf der Bühne stehen sollen. Es wäre ihr Debüt am Londoner West End gewesen.
Neue Sorgen nach aktuellem Musikvideo
Zuletzt gab es aber immer wieder – insbesondere auf Onlineplattformen – Spekulationen über Grandes Gesundheit. Fans, aber auch ihre Kritiker äußerten sich dort, nachdem die Sängerin in einem Musikvideo für ihr neues Album „Petal“ erneut sehr dünn wirkte. Grande hat sich in der Vergangenheit kritisch über sogenanntes Bodyshaming geäußert und dies als „wirklich gefährlich“ bezeichnet.
Grande ist nicht nur als Sängerin äußerst erfolgreich, sondern hat als Schauspielerin unter anderem in den Fantasie-Musicalverfilmungen „Wicked“ und „Wicked: For Good“ mitgewirkt. Für „Wicked“ wurde sie für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.
Traurige Berühmtheit erreichte die Sängerin 2017, als nach einem ihrer Konzerte im britischen Manchester der islamistische IS ein Bombenattentat auf die Besucher verübte. 22 Menschen starben. Grande selbst blieb damals unverletzt.