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Don Nelson (86) ist tot: Nowitzki trauert um seinen ersten NBA-Trainer

Don Nelson (86) ist tot: Nowitzki trauert um seinen ersten NBA-Trainer
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Die NBA trauert um eine echte Legende. Der einstige Star-Trainer Don Nelson ist am Sonntag im Alter von 86 Jahren gestorben. Nelson trainierte unter anderem die Dallas Mavericks und war dort der erste Trainer der deutschen Basketball-Ikone Dirk Nowitzki (48).

Nelson gehört zu den größten Trainern in der Geschichte der NBA, obwohl er als solcher keine großen Titel gewinnen konnte. Dennoch wurde er insgesamt dreimal als „Trainer des Jahres“ (1983, 1985, 1992) ausgezeichnet. Als Spieler gewann er mit den Boston Celtics fünf Meisterschaften.

Nachdem er 14 Jahre als Spieler in der besten Basketball-Liga der Welt aktiv war, begann er 1976 seine Trainerlaufbahn bei den Milwaukee Bucks. Es folgten Stationen bei den Golden State Warriors, New York Knicks, Dallas Mavericks und erneut bei den Warriors, wo er seine Karriere 2010 beendete.

Er machte sich auch einen Namen als Förderer von Dirk Nowitzki, den er ab 1999 bei den Mavericks unter seinen Fittichen hatte. Nowitzki wurde auch dank ihm zu einem der besten Spieler der NBA-Geschichte. Auf „X“ schreibt er: „Nellie, Du hast mich nicht nur gedraftet. Du hast in mich geglaubt. Du hast Dinge in meinem Spiel gesehen, bevor ich überhaupt begriffen habe, dass ich diese tun kann. Ich habe es eine Million Mal gesagt und ich werde es immer sagen: Ich denke nicht, dass meine Karriere so verlaufen wäre, wenn Du nicht mein erster Trainer gewesen wärst und mir die Freiheit gegeben hättest, mein Spiel zu spielen. Danke Dir. Für alles.“

Die Dallas Mavericks posteten ein Statement auf „X“: „Ein Basketball-Innovator. Eine Mavericks-Legende. Sein Einfluss wird niemals vergessen werden. Wir trauern um unseren ehemaligen Trainer Don Nelson und würdigen ein Leben, das bleibenden Eindruck auf unser Franchise und das Spiel hinterlassen hat. Ruhe in Frieden, Nellie.“

Nelson zeichneten seine unkonventionellen Maßnahmen aus. Dazu gehörte, dass er Spieler auch immer wieder auf fremden Positionen einsetzte. Er gilt als Erfinder der Position der Point Forward. Dabei entwickelte er auch umstrittene Taktiken, wie das „Hack-a-Shaq“. Damit ist gemeint, dass bewusst Foulspiele eingesetzt wurden, um gegnerische Starspieler (zum Beispiel Shaquille O’Neal) zu stoppen.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der NBA wurde er unter die Top Ten der besten NBA-Trainer aller Zeiten gewählt. Bis März 2022 hielt er den Rekord für die meisten Hauptrunden-Siege als Trainer (1335).

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