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Kann Infantino den internen Aufstand niederschlagen?

Kann Infantino den internen Aufstand niederschlagen?
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Gianni Infantino (56) hat für den heutigen Mittag eine Fifa-interne Krisensitzung in Marokkos Hauptstadt Rabat angesetzt. Kann der schwer angeschlagene Präsident den Aufstand in seiner eigenen Zentrale niederschlagen?

Weder seine Nummer 2 in der Fifa-Hierarchie (Generalsekretär Mattias Grafström) noch seine Nummer 3 (Betriebsdirektor Kevin Lamour) waren eingeweiht in die Pläne, die Weltmeisterschaften in eine private Firma auszulagern und teilweise zu verkaufen.

Lamour attackierte Infantino frontal, warf ihm öffentlich „Verachtung“ und „Einschüchterung“ vor. Ihm sei es egal, ob er seinen Job verliere. Das kann bereits bei der Sitzung in Marokko passieren.

Auch Grafström hatte sich öffentlich von Infantino distanziert. Doch den schwedisch-holländischen Generalsekretär benötigt der Präsident noch als seinen Vertrauten in der Zentrale.

Kann Infantino den Machtkampf gewinnen? Fifa-Insider prophezeien, dass er im März wiedergewählt wird. Die Gegenstimmen der 55 Uefa-Länder allein reichen nicht bei 211 Fifa-Mitgliedern, um den Präsidenten loszuwerden. Infantino postet selbst bei Instagram nahezu täglich Unterstützungs-Schreiben aus Afrika und arabischen Ländern.

Es klingt unfassbar und für viele unverständlich: Infantino kann aus dieser Krise sogar noch stärker hervorgehen – falls ihm kein juristisches und strafrechtliches Fehlverhalten nachgewiesen wird. Die Uefa hat deshalb bereits eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, damit Infantino keine Akten und digitale Beweismittel vernichten kann. Wird aus dem Machtkampf noch ein Krimi?

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