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Vermisste Vanessa Huber: Zeugen melden Sichtung an Ostseeküste

Vermisste Vanessa Huber: Zeugen melden Sichtung an Ostseeküste
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München/Warnemünde – Neue Hoffnung im rätselhaften Vermisstenfall Vanessa Huber! Fast vier Jahre lang fehlte von der heute 43 Jahre alten Frau aus Unterhaching jede Spur. Sie verschwand nach einem Streit mit ihrem Ehemann. Der Mann geriet später ins Visier der Ermittler, nahm sich im März 2024 jedoch das Leben. Nun wollen mehrere Zeugen die Vermisste an der Ostsee gesehen haben.

Die neue Spur führt in den Norden. Nach Angaben der Polizei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) wurde Vanessa Huber Anfang der Woche von mehreren Zeugen im Bereich Stoltera/Diedrichshagen gesehen. „Aktuell gibt es konkrete Zeugenhinweise, dass sich die vermisste Person im Bereich Rostock-Warnemünde aufhält.“ Nach BILD-Informationen haben sich die Zeugen an die Fahndungsbilder des Bundeskriminalamtes erinnert und in München bei der Polizei angerufen.

Polizei wertet Videomaterial aus

Besonders brisant: Wie BILD aus Polizeikreisen erfuhr, gibt es zudem Videomaterial von der Frau. Die Aufnahmen werden derzeit von sogenannten Super-Recognizern analysiert. So werden Menschen bezeichnet, die sich Gesichter überdurchschnittlich gut einprägen und diese selbst nach Jahren wiedererkennen können. Ein Ergebnis gibt es noch nicht.

Jahrelang suchten die Ermittler

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre es die erste heiße Spur seit ihrem Verschwinden im November 2022. Vanessa Huber war am 5. November mit ihrem Ehemann Tobias Huber einkaufen gewesen. Später soll sie nach einem Streit die gemeinsame Wohnung verlassen haben. Danach verlor sich ihre Spur. Umfangreiche Ermittlungen und mehrere große Suchaktionen verliefen ohne Erfolg. Unter anderem durchkämmten Einsatzkräfte den Perlacher Forst. Spürhunde, Reiterstaffel und Drohnen kamen zum Einsatz.

Ehemann stand im Fokus der Ermittlungen

Zwischenzeitlich geriet Hubers Ehemann in den Fokus der Ermittler. Er hatte den Streit eingeräumt. Der Verdacht erhärtete sich jedoch nicht. Es sei kein eindeutiger Mordfall, bei dem der Ehemann als Täter feststehe und Beweise nur noch gefunden werden müssten, hieß es aus Ermittlerkreisen damals.

Im März 2024 nahm sich Tobias Huber das Leben. Ermittler, die ihn erneut zu seiner Frau befragen wollten, fanden Huber tot in seiner Wohnung. Eine Fremdeinwirkung wurde damals ausgeschlossen.

Polizei bittet um Hinweise

Nun hofft die Polizei auf weitere Zeugenaussagen und hat erneut Bilder der Vermissten veröffentlicht. Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Vanessa Huber machen kann, soll sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

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