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Wolken und Regen wandern über Deutschland: Eine Region bleibt sonnig

Wolken und Regen wandern über Deutschland: Eine Region bleibt sonnig
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Jetzt erwischt das Tief fast das ganze Land. Während sich die Menschen im südlichen Bayern und Baden-Württemberg noch über Sonne und bis zu 27 Grad freuen dürfen, breiten sich Wolken, Wind und Regen immer weiter aus.

Eine klassische Grenzwetterlage. Über Skandinavien und der Nordsee liegt ein kräftiges Tief, das feuchte und deutlich kühlere Meeresluft in den Norden schaufelt. Im Süden dagegen hält sich ein Hochkeil, der die Luft absinken lässt, die Wolken auflöst und für spätsommerliche Sonne sorgt. „Die Luftmassengrenze zwischen beiden Welten verläuft am Sonntag quer über die Mitte Deutschlands“, so der Meteorologe Dominik Jung zu BILD.

Wo es am meisten regnet

Das Regenfeld aus dem Norden wandert weiter Richtung Süden. Am Sonntag hält es sich also in der Mitte Deutschlands auf. Davon besonders betroffen sind die Mittelgebirge, Sachsen, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

An den Küsten ist es grau, wolkenverhangen und nass. „Immer wieder ziehen Schauer durch. Dazu kommt kräftiger, teils stürmischer Wind. Mehr als 17 bis 19 Grad sind kaum drin. Das fühlt sich schon nach echtem Herbst an. Regenjacke statt Sonnenbrille“, sagt Jung. Doch: „Während im Norden die graue Herbstsuppe köchelt, genießt der Süden noch einmal goldenen Spätsommer“, so der Wetterexperte zu BILD.

Im südlichen Bayern und in Baden-Württemberg bleibt es weiter sonnig und warm. „Die Temperaturen klettern auf angenehme 24, örtlich am Oberrhein sogar bis 26 oder 27 Grad. Das ist Altweibersommer wie aus dem Bilderbuch“, so Jung. Happy Süden, top Wetter für das extrem gut besuchte Oktoberfest.

So verändert sich das Wetter

Es gibt auch für die nördliche Hälfte Deutschlands Entwarnung für die nächsten Tage. „Im Norden wird es auch wieder schöner“, so Klimatologe Dr. Karsten Brandt zu BILD. In Hamburg, Bremen und Schwerin bleibe es zwar weiter kühl, aber die Sonne lasse sich immer öfter wieder blicken. Ab Montag beruhigt sich das Wetter in ganz Deutschland. Ein milder Altweibersommer setzt sich durch. Es bleibt überwiegend trocken. Tagsüber sind meist bis zu 20 Grad möglich. Allerdings werden die Nächte deutlich frischer.

Tipps vom Wetterexperten

Wetterexperte Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Nachts und morgens wird es kühler. Es gibt Tau auf den Wiesen, Nebel und kalte Finger. An der Bushaltestelle sollte man eine Jacke dabeihaben“, sagt Brandt. Und noch ein Zeichen dafür, dass der Herbst näher rückt: Die Hirschbrunft beginnt. „Vor dem Sonnenaufgang hört man die Hirsche röhren“, sagt Brandt. Vor allem auf dem Land und in den Mittelgebirgen ist das nun wieder zu erleben.

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