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Bundesliga: Hertha-Star über Sandro Wagner: „Er hielt mich für eine Ratte“

Bundesliga: Hertha-Star über Sandro Wagner: „Er hielt mich für eine Ratte“
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Herthas Neuzugang rechnet gnadenlos ab! Mads Pedersen (30) erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Ex-Trainer Sandro Wagner (38) aus gemeinsamer Zeit beim FC Augsburg. Dem dänischen Portal Bold.dk sagte der Linksverteidiger: „Es eskalierte zusehends, und plötzlich hielt er mich für eine Ratte, wie er es ausdrückte. Wann immer es eine Besprechung gab, behauptete er, es gäbe Ratten in der Kabine, und zwei Spieler wussten genau, wen er damit meinte.“

Und weiter: „Wir konnten es überhaupt nicht verstehen und dachten: ‚Was zum Teufel redet ihr da? Wir haben keinerlei Kontakt zu den Medien oder so.‘ Also sprach ich Sandro an, um mit ihm darüber zu reden, und er behauptete dann, es hätte nichts mit mir zu tun. Ein paar Tage vergingen, dann wurden der andere Spieler und ich komplett aus dem Kader geworfen. Wir wurden aus der Umkleidekabine entfernt, aufgefordert, unsere Sachen zu packen und zu gehen.“

Pedersen wurde zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga geschickt. Auch Anwälte zog er nach eigenen Angaben zur Beratung hinzu. Zu einem direkten Kontakt zwischen den Juristen und dem FC Augsburg kam es jedoch nach BILD-Informationen nicht. Nach dem Zerwürfnis mit Wagner sah der Däne endgültig keine Zukunft mehr in Augsburg. In seiner letzten Saison bei dem FCA kam er auf lediglich sieben Spiele. Auch unter Wagner-Vorgänger Jess Thorup (56) hatte er einen schweren Stand.

So eskalierte der Pedersen-Wagner-Zoff

Auslöser des Streits soll ein Testspiel im Sommer 2025 gewesen sein. Pedersen war gerade von einer Verletzung zurückgekehrt und hatte gegen Pisa 90 Minuten gespielt. Nur einen Tag später stand die nächste Partie gegen Sunderland auf dem Programm. Nach eigener Aussage erklärte er Wagner, dass er aus Angst vor einer erneuten Verletzung nicht einsatzfähig sei. Pedersen: „Ich habe versucht, mich aufzuwärmen, aber beim Sprintversuch habe ich mir einen Krampf im Oberschenkel zugezogen (...). Er wurde wütend und wählte einen der neuen Spieler aus, der ebenfalls 90 Minuten gespielt hatte.“ Daraufhin nahm der Zoff seinen Lauf.

Pedersen spielte sechs Jahre für die Fuggerstädter, Wagner musste nach wenigen Monaten wieder gehen. Der Däne wechselte im Sommer zur Hertha und stand beim Berliner Höhenflug bislang dreimal in der Startelf. Wagner übernahm erst in dieser Woche Hannover 96. Zum persönlichen Wiedersehen kommt es Anfang Dezember in der 2. Liga. Dann treffen Pedersen und Wagner erstmals wieder direkt aufeinander.

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