Politik

Superwahljahr 2026: Schwesig in MV gegen AfD! Linke in Berlin gegen CDU!

Superwahljahr 2026: Schwesig in MV gegen AfD! Linke in Berlin gegen CDU!
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Berlin/Schwerin – Rechtsaußen in Mecklenburg-Vorpommern? Linksaußen in Berlin? Es könnte ein Wahlabend der Extreme werden. Heute wählen die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Parlamente. Die letzten Umfragen zeigen: Es wird sehr eng! In Meck-Pomm liefern sich SPD und AfD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Parteien liegen nahezu gleichauf bei 37 und 36 Prozent. In Berlin liegt die Linke in Umfragen vorn (22 Prozent), die CDU knapp dahinter (20 Prozent). In beiden Bundesländern erreichen AfD, die Linke und das BSW knapp 50 Prozent aller Stimmen. Die Ränder links und rechts wären in Meck-Pomm stärker als CDU, SPD und Grüne zusammen. In Berlin fast gleichauf. Wahlkrimi extrem!

Duelle im Norden: Schwesig gegen die AfD

In Mecklenburg-Vorpommern hat SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt: Noch im Juli lag die SPD sieben Punkte hinter der AfD (36 zu 29 Prozent), jetzt liegt sie in der aktuellen Umfrage knapp vorn. Schwesigs Taktik: Wahlkampf voll gegen die AfD! Sie positionierte sich als einzige Kandidatin, die den nächsten AfD-Wahlerfolg verhindern kann – und plakatierte sich sogar als „Frau gegen Blau“.

Schwesig gegen die AfD: Zweikampf in Mecklenburg-Vorpommern

Die AfD hingegen rechnet mit dem Wahlsieg. Doch jetzt wackelt durch Schwesigs Aufholjagd der sicher geglaubte Sieg. Trotzdem könnte die AfD mit Spitzenkandidat Leif-Erik Holm (56) einen historischen Erfolg feiern. Sie steht bei rund 36 Prozent und würde ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl mehr als verdoppeln.

Hauptstadt-Krimi: Linke gegen CDU

In Berlin spitzt sich alles auf den Zweikampf Linke gegen CDU zu. Aktuell liegt die Linke in den Umfragen vorn, die CDU knapp dahinter. Das erklärte Ziel der Linken mit Spitzenkandidatin Elif Eralp (45): das Rote Rathaus übernehmen. Rechnerisch könnte es für eine rot-rot-grüne Regierung mit SPD und Grünen reichen. Doch mitten im Endspurt sorgt eine Debatte über Antisemitismus in den eigenen Reihen für Ärger.

CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers (46) warf Eralp vor, nicht entschieden genug gegen Antisemitismus in ihrer Partei vorzugehen. Evers will das Rote Rathaus für die CDU verteidigen. Doch: Der CDU drohen im Vergleich zur Abgeordnetenhauswahl 2023 kräftige Verluste.

Merz droht die Doppel-Klatsche

Für Kanzler Friedrich Merz (70) droht der Abend zum doppelten Desaster zu werden: Während seine Partei in der Hauptstadt um das Rote Rathaus zittert, steht sie in Mecklenburg-Vorpommern mit nur 6 Prozent vor dem Rauswurf aus dem Landtag. Ein doppelter Schlag, der den Druck auf den Kanzler noch weiter erhöhen würde.

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